STADTRADELN-Kampagne beendet!

Die Klimaschutzregion Altes Land und Horneburg hat in den vergangenen drei Wochen fleißig in die Pedale getrampelt. Schon jetzt sind mehr als 70.000 km eradelt worden, noch bis zum 15.09. können die Kilometer nachgetragen werden, dann geht es an die Auswertung. Die diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger werden im Rahmen des Aktionstages für Nachhaltige Mobilität am Sonntag, den 22.09.2018, ab 14.30 Uhr im und um das Rathaus der Gemeinde Jork gekürt. Schon jetzt steht fest: Einen Gewinner gibt es – und zwar das Klima! Das Programm des Aktionstages finden Sie hier: 20180912_Ankündigung Aktionstag zum Thema Nachhaltige Mobilität

 

 

 

 

 

 

Klimaschutzregion auf dem Rad unterwegs

Am Sonntag, den 19. August, startete die Klimaschutzkampagne Stadtradeln erfolgreich im Alten Land und Horneburg. Bei bestem Fahrrad-Wetter kamen am Lühe-Anleger über 60 Radelbegeisterte zusammen, um den Auftakt der Stadtradel-Aktion zu feiern. Die Bürgermeister der Region, Michael Gosch, Matthias Herwede und Gerd Hubert führten jeweils eine der Sternfahrten unterschiedlicher Länge an. Ziele waren das neue Rathaus ist Steinkirchen, die Bike-Station Dollern und der Rewe-Parkplatz am Jorker Rathaus. Dort hatte die Verkehrswacht Buxtehude einen Fahrradparcours mit verschiedenen Übungen vorbereitet und prüfte die Räder der Radelnden auf Verkehrssicherheit. Auch während der Aktion können sich begeisterte Radfahrerinnen und Radfahrer noch anmelden.

 
Machen Sie mit!

Horneburg

www.stadtradeln.de/horneburg

Ansprechpartner: Vanessa Heider

Lühe

www.stadtradeln.de/luehe

Ansprechpartner: Gerhard Buchner

Jork

www.stadtradeln.de/jork

Ansprechpartner: Sabine Martens

STADTRADELN ist eine Kampagne des Klima-Bündnis
STADTRADELN ist eine Kampagne des Klima-Bündnis

Dorfstromer: Initiative möchte Carsharing mit E-Mobilen im Alten Land und Horneburg starten

Eine nachhaltige Mobilität im ländlichen Raum muss aus verschiedenen Bausteinen bestehen, die sich gegenseitig ergänzen. Neben dem Ausbau des ÖPNV müssen neue Mobilitätsformen auf die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger eingehen und gleichzeitig Klimaschutzziele berücksichtigen. In der Region Altes Land und Horneburg gibt es verschiedene Ansätze, wie z.B. den Bürgerbus der SG Horneburg, die Mitfahrbänke des Seniorenbeirats in der SG Lühe oder das Carsharing-Projekt EsteCar aus Estebrügge.

Eine Maßnahme im Handlungsfeld Verkehr & Mobilität des Klimaschutzkonzepts Altes Land und Horneburg ist es, die „Elektro-Mobilität [zu] unterstützen“. Ein Teilprojekt ist die Initiierung eines Carsharings mit Elektrofahrzeugen für das Alte Land und Horneburg. Carsharing ist die organisierte, gemeinschaftliche Nutzung von Kraftfahrzeugen und bietet die Möglichkeit, auf den Zweit-PKW zu verzichten.

Anfang des Jahres wurde klar, dass verschiedene Personen in der Region das gleiche Ziel verfolgen. Die AG E-Carsharing setzt sich zusammen aus Bürgerinnen und Bürgern und dem Klimaschutzmanagement Altes Land und Horneburg. Die Gruppe hat sich im März zusammengeschlossen, um das Projekt in die Realität umzusetzen. Ein Vorbild ist das Dörpsmobil in Schleswig-Holstein. In den vergangenen Monaten hat die AG das Konzept für ein stationsgebundenes System in der Region ausgearbeitet und in verschiedenen Vereinen und Verbänden um Unterstützung geworben.

Einen Namen für das Projekt gibt es schon: Dorfstromer. Das Konzept sieht vier Standorte für Elektrofahrzeuge vor. Die Standorte liegen im Jorker Zentrum, Steinkirchen, Hollern-Twielenfleth und Horneburg. Die Standorte sind so geplant, dass jeweils einer dieser Standorte für möglichst viele Bürgerinnen und Bürger der Region innerhalb von zehn Minuten mit dem Fahrrad erreichbar ist. Bei guter Auslastung und weiter steigender Nachfrage soll das Projekt um weitere Standorte ergänzt werden.

Das E-Carsharing soll für Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und den Tourismus nutzbar sein. Voraussetzung für die Nutzung ist die Mitgliedschaft in dem Verein, der das Carsharing finanziert und betreibt. Gäste können über die Mitgliedschaft des jeweiligen Gastbetriebs das Fahrzeug buchen. Die Nutzungskosten werden sozialverträglich gestaltet. Zum derzeitigen Stand sollen die Fahrzeuge über ein Online-Buchungsportal oder per App buchbar sein. Durch Abfragen vor und nach der Fahrt wird sichergestellt, dass das Fahrzeug ordnungsgemäß übergeben wird. Für Gewerbetreibende wird automatisch ein individuelles Fahrtenbuch erstellt.

Jetzt geht es an die Umsetzung. Am 15. August 2018, um 19.00 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Steinkirchen soll der Dorfstromer e.V. als gemeinnütziger Verein gegründet werden. Interessenten sind herzlich eingeladen.

Wer Interesse an dem Thema hat und mitarbeiten möchte, melde sich gerne beim Klimaschutzmanagement unter 04163 807949 oder info@klimaschutz-altesland-horneburg.de.

 

Kostenloser Solar-Check im Landkreis Stade

Neues Beratungsangebot im Wert von 285 EUR für Hauseigentümer startet: Kampagne läuft vom 7. August bis zum 30. September

07.08.2018, Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern im Landkreis Stade haben jetzt die Chance, sich während des Projekts „Solar-Check plus“ über die Nutzung von Solarenergie umfangreich informieren zu lassen. Drei Partner mit besonderer Expertise haben sich dafür zusammengetan: die Klimawerkstatt im Landkreis Stade, die Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen und die Verbraucherzentrale Niedersachsen.
„Für eine optimale Beratung von Hauseigentümerinnen und Hauseigentümern haben wir unsere jeweiligen Stärken eingebracht und präsentieren nun eine sehr hochwertige Solarberatung“, erläutert Barbara Mussack von der Klimaschutzagentur des Landes. „Bei einem eineinhalbstündigen Hausbesuch prüfen die Berater, ob sich das Haus für Solarwärme oder Solarstrom eignet und was sinnvoll ist“, beschreibt Karin Merkel von der Verbraucherzentrale Niedersachsen den „Solar-Check plus“. Die Beraterinnen und Berater der Verbraucherzentrale sind im Landkreis unterwegs und kommen auf Anfrage direkt zu den Hauseigentümern. Als Plus gebe es einen schriftlichen Bericht zum Nachlesen der Ergebnisse.
Barbara Mussack von der Klimaschutz-und Energieagentur des Landes unterstützt diesen Ansatz: Solarstrom lasse sich heute für ca. 12 Cent pro Kilowattstunde auf dem eigenen Dach erzeugen. Der Strom aus dem Netz müsse dagegen mit durchschnittlich 28 Cent pro Kilowattstunde eingekauft werden. Das Motto heiße also, möglichst viel Solarstrom selbst verbrauchen. Im Allgemeinen sei es möglich bis zu 30 Prozent des erzeugten Stroms selbst zu nutzen. Wer zusätzlich einen Stromspeicher installiere, könne bis zu 70 Prozent seines Sonnenstroms selbst verbrauchen.
Beim Hausbesuch kommt auch die Solarthermie nicht zu kurz, die für warmes Wasser sorgt und die Heizung unterstützt. Etwa die Hälfte des Warmwasserbedarfs kann übers Jahr gesehen mit der Kraft der Sonne gedeckt werden. So kann der Heizkessel einige Monate im Jahr sogar komplett abgeschaltet werden und der Komfort der warmen Dusche bleibt erhalten.
Die Kampagne läuft vom. 7. August bis zum 30. September. Die „Solar-Checks“ haben einen Wert von jeweils 285 Euro. Der größte Teil wird im Rahmen der Energieberatung der Verbraucherzentrale vom Bundeswirtschaftsministerium finanziert. Den sonst üblichen Eigenanteil von 40 Euro übernimmt die Klimawerkstatt im Landkreis Stade e.V., so dass die Beratung kostenfrei ist.

Anmeldungen sind bei der Energieberatung der Verbraucherzentrale möglich unter der Telefonnummer 0800 809 802 400. (Stichwort „Eignungscheck Solar)

Regionale Unternehmen unterstützen die STADTRADEL-Kampagne

Unternehmen und das Orga-Team der Klimaschutzregion Altes Land und Horneburg werben für die deutschlandweite Kampagne „Stadtradeln“. Drei Wochen lang sollen Ratsmitglieder und Bürgerinnen und Bürger möglichst viele Strecken mit dem Fahrrad zurücklegen. Die STADTRADELN-Kampagne wird von verschiedenen Unternehmen aus der Region unterstützt, und zwar von: Zur schönen Fernsicht, Bike-Station Dollern, Apotheke 2. Meile, Stadtwerke Buxtehude und REWE Huber.
Ziel der Kampagne ist es für den Klimaschutz und im freundschaftlichen Wettstreit für eine lebendige Region einzutreten. „Radfahren ist praktisch, macht Spaß und spart Zeit und Geld. Darüber hinaus ist es auch gesund und schont – dafür soll das Auto stehen gelassen werden und auf‘s Fahrrad umgestiegen werden“, erklärt Klimaschutzbeauftragte Anna-Katharina Poppe. Auch in diesem Jahr gibt es wieder ein buntes Tourenprogramm von der Region für die Region, bei dem jeder herzlich eingeladen ist mitzuradeln.
Wer mitmachen möchte, muss in der Samtgemeinde Lühe, der Samtgemeinde Horneburg oder der Gemeinde Jork wohnen, arbeiten, eine Schule besuchen oder einem Verein angehören. Interessierte registrieren sich im Internet oder mit Hilfe eines der Formulare, die im Rathaus erhältlich sind. Jeder kann sich mit Familie, Freunden, Nachbarschaften oder Vereinen zusammenschließen und ein STADTRADEL-Team gründen oder einem bestehenden Team beitreten. Im offenen Team ist jeder herzlich willkommen.
Vom 18.August bis 8. September werden die zurückgelegten Kilometer notiert. Am Sonntag, 19. August 2018 findet die diesjährige Auftaktveranstaltung um 12.00 Uhr am Lühe-Anleger statt. Nach einer kurzen Begrüßung werden drei Touren durch die Region von den (Samtgemeinde-) Bürgermeistern angeboten
Auf der Website des Klimaschutzmanagements ist während des Aktionszeitraums ein Vergleich der drei Gemeinden einsehbar. Den bundesweiten Vergleich gibt es auf dem Internetauftritt der Stadtradel-Kampagne. Im vergangenen Jahr sind im Rahmen der Aktion in der Klimaschutzregion mehr als 109.000 km zusammengekommen.

Lautlos unterwegs: Gemeinde Jork fährt E-Auto

Mathias Riel (Erster Gemeinderat), Gerd Hubert (Bürgermeister der Gemeinde Jork) und Anna-Katharina Poppe (Klimaschutzmanagerin Altes Land & Horneburg) testen das neue E-Auto der Gemeinde Jork

Die Gemeinde Jork fährt jetzt klimafreundlich. Im Tausch gegen das in die Jahre gekommene Dieselfahrzeug, einen Renault Scenic, steht seit Anfang Juni ein Renault Zoe an der Ladesäule in Rathausnähe. Eine Woche lang hatte die Gemeinde Jork bereits im Jahr 2017 den Renault Zoe getestet und sich dann für das E-Auto mit einer Reichweite von mehr als 300 km entschieden. Das Fahrzeug wird zunächst für den Zeitraum von drei Jahren geleast.

„Wir wollen damit ein Zeichen für Elektromobilität und somit für den Klimaschutz setzen“, sagt Jorks Bürgermeister Gerd Hubert. „Das Fahrzeug ist ideal für Strecken im Landkreis Stade und eignet sich gut als Dienstfahrzeug für die Mitarbeiter im Haus.“

Anlass für den neuen Dienstwagen gibt das integrierte Klimaschutzkonzept, das die Gemeinde Jork in Zusammenarbeit mit den Samtgemeinden Horneburg und Lühe erstellt hat. Maßnahme des Konzepts ist es, Elektro-Mobilität in der Region Altes Land und Horneburg zu unterstützen. Dies geschieht einerseits durch die Schaffung von Ladepunkten, andererseits möchte die Gemeinde Jork aber auch ihre Vorbildrolle wahrnehmen und auf Elektromobilität im eigenen Fuhrpark setzen.

 

 

 

Datum: 21.06.2018