Neues Dienstradleasing-Angebot in der Klimaschutzregion „Altes Land & Horneburg“ zur Förderung der klimafreundlichen Mobilität und Mitarbeitergesundheit gestartet

Seit kurzen ermöglicht die Gemeinde Jork ihren Angestellten die Nutzung hochwertiger Leasingfahrräder und E-Bikes. In den Samtgemeinden Horneburg und Lühe wird dies ebenfalls bald möglich sein. Mit dem Dienstrad-Leasingangebot möchten die Kommunen gezielt die Gesundheit ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fördern. „Das regelmäßige Radfahren fördert die Stressreduktion im Alltag und wirkt sich positiv auf die körperliche Gesundheit aus“, sagt Michael Gosch, Bürgermeister der Samtgemeinde Lühe. „Mit dem neuen Dienstradleasing-Angebot wollen wir einen aktiven Beitrag zur Gesunderhaltung unserer Angestellten leisten.“

Der Bürgermeister der Samtgemeinde Horneburg Matthias Herwede ergänzt: „Gerade auf Kurzstrecken ist man mit dem Fahrrad fast genau so schnell wie mit dem Auto unterwegs, außerdem entfällt die Parkplatzsuche.“ Außerdem unterstütze die Option, über den Arbeitgeber kostengünstig ein eigenes Dienstrad zu beziehen, auch die Bemühungen zur Steigerung der Attraktivität der Kommunen als Arbeitgeber. „Nicht zuletzt möchten wir durch ein nachhaltiges Mobilitätsmanagement die Treibhausgas-Reduktion und den Klimaschutz in der Region fördern.“, betont Matthias Riel, Bürgermeister der Gemeinde Jork.

So funktioniert das Dienstradleasing

Carolin Schuster (links) und Birgit Rolf (rechts) sind die ersten Mitarbeiterinnen der Gemeinde Jork, die ihr neues Dienstrad erhalten haben und beschreiten damit den täglichen Weg zur Arbeit.

Mitarbeiter*innen der Kommunen suchen sich ihr Wunschrad beim Fahrradhändler vor Ort oder online aus. Alle Hersteller und Marken sind möglich. Der Arbeitgeber least das Dienstrad und überlässt es der/dem Angestellten. Im Gegenzug behält der Arbeitgeber einen kleinen Teil des monatlichen Bruttogehalts der/des Mitarbeiter*in ein und bedient damit die Leasingrate. Das Dienstrad ist versichert und darf auch in der Freizeit genutzt werden. Dadurch entsteht der/dem Mitarbeiter*in ein geldwerter Vorteil, der seit dem 1. Januar 2020 nur noch mit 0,25 Prozent des Fahrrad-Listenpreises (UVP) versteuert werden muss. So spart die/der Mitarbeiter*in gegenüber dem herkömmlichen Kauf deutlich. Die erste Mitarbeiterin in der Gemeinde Jork, Carolin Schuster, hat ihr Dienstrad bereits erhalten und ist begeistert: „Ich habe schon lange mit dem Gedanken gespielt mir ein E-Bike zuzulegen. Ich habe mich sogar schon mal beraten lassen, aber bisher war mir das auf einen Schlag immer zu teuer. Da kam mir das Angebot des Leasing-Fahrrads gerade recht! Jetzt macht mir trotz Asthma das Fahrradfahren wieder Spaß und ich kann mit meiner Familie wieder mithalten. Ich freue mich schon auf viele tolle Fahrradtouren mit der Familie und auf einen sportlichen Arbeitsweg!“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

6 neue öffentliche Ladesäulen in der Klimaschutzregion „Altes Land & Horneburg“

Klimaschutzregion „Altes Land & Horneburg“, 08. Juni 2021

Elektromobilität im Rahmen der nachhaltigen und klimafreundlichen Mobilität zu fördern ist ein zentraler Bestandteil des in 2015 beschlossenen Klimaschutzkonzeptes der Samtgemeinden Horneburg und Lühe und der Gemeinde Jork. Die Schaffung einer flächendeckenden Ladeinfrastruktur spielt dabei eine besonders wichtige Rolle, denn allein im Jahr 2020 wurden rund 195.000 neue Elektroautos in der Bundesregierung zugelassen. Durch Fahrten mit dem Elektroauto werden Einsparungen von 48,6 g CO2/km im Vergleich zum Benzin-PKW (27 % CO2 – Einsparung) und 25 g CO2/km im Vergleich zum Diesel-PKW (16 % CO2 -Einsparung) erzielt (BMU, 2019). Förderprogramme der Bundesanstalt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) und des Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) schaffen zusätzliche Anreize zum Kauf von Elektro- und Hybridautos mit dem Umweltbonus sowie der Förderung von öffentlicher Ladeinfrastruktur. Im Zuge des BMVI Förderprogramms „Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Deutschland“ konnten so im Rahmen des Klimaschutzmanagements Fördermittel von rd. 18.000 € für die Errichtung von Normalladesäulen an fünf Standorten in der Klimaschutzregion eingeworben werden. Die Ladesäule in Agathenburg wird im Rahmen der Dorferneuerung durch das Amt für regionale Landesentwicklung Lüneburg gefördert. Die Eigenmittel werden jeweils von den Gemeinden Agathenburg, Horneburg, Bliedersdorf, Nottensdorf sowie Grünendeich und Hollern-Twielenfleth übernommen.

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Ladevorgang und -kosten
Heute und am Donnerstag, den 10.06.2021 können die Ladesäulen offiziell in Betrieb genommen werden. Die modernen, leistungsfähigen Ladesäulen wurden gemeinsam mit den Stadtwerken Buxtehude realisiert und erfüllen die deutsche Ladesäulen-Verordnung (Eichkonformität). Sie besitzen eine Gesamtladeleistung von 44 kW mit zwei Ladepunkten (22 kW je Ladepunkt) und sind mit Typ 2 Steckdosen ausgestattet. Der für den Ladevorgang erforderliche Strom stammt zu 100 % aus Erneuerbaren Energien. Die Bezahlung erfolgt bequem mit EC-Karte kontaktlos ohne PIN -Eingabe. Das Laden mit einer RFID-Ladekarte ist ebenfalls möglich. Der Preis pro geladener Kilowattstunde liegt bei 39 Cent.

Standorte
Die Standorte wurden bereits bei der Bundesnetzagentur registriert und werden zukünftig in verschiedenen Ladesäulen-Apps sichtbar sein. Die benötigten Stellplätze am Standort in Hollern-Twielenfleth wurden von der Hans-Hermann und Jörg Vollmers bereitgestellt.:

Horneburg: Bahnhofstraße (Gegenüber Hausnr. 11)
Nottensdorf: Am Freizeitpark 2 (Parkplatz am Dorfgemeinschaftshaus)
Bliedersdorf: Nottensdorfer Straße 22 (Parkplatz am Sportplatz)
Agathenburg: Reitbahn 1A (Parkplatz Keck)
Grünendeich: Fährstraße (Öffentlicher Parkplatz)
Hollern-Twielenfleth: Siebenhöfen 20A, AVIA Tankpoint Herbert Vollmers

Energiesparen macht Schule in der Klimaschutzregion Altes Land & Horneburg

Klimaschutzregion „Altes Land & Horneburg“, 24.03.2021

Treffen der Energiebeauftragten zeigt: Klimaschutz bleibt auch im Home-Schooling aktuell

Die Schüler*innen der Grundschule Bliedersdorf-Nottensdorf freuen sich über die neuen CO2-Ampeln, die neben weiteren Materialien im Rahmen des Projekts „Energiesparen macht Schule“ für die teilnehmenden Schulen in der Klimaschutzregion „Altes Land & Horneburg“ angeschafft werden konnten.

Am 22. März tauschten sich energiebeauftragte Lehrerinnen der Samtgemeinden Lühe und Horneburg und Gemeinde Jork im Rahmen des Projekts „Energiesparen macht Schule“ über ihre Erfahrungen mit Klimaschutzaktivitäten in Corona-Zeiten aus. Organisiert vom begleitenden e&u energiebüro in Kooperation mit fifty-fifty concept und der Klimaschutzmanagerin „Altes Land & Horneburg“ Phoebe Schütz fand das Treffen diesmal als Online-Seminar statt.

Im Treffen wurde deutlich: Zwar dürfen klassenübergreifende Klima-AGs oder Kontrollgänge in den Pausen zurzeit nicht stattfinden. Davon lassen sich die Aktiven aber nicht abhalten, in Sachen Energieeinsparung und Klimaschutz weiter tätig zu werden.
Der Schwerpunkt der Aktivitäten hat sich in die Klassen verlagert oder wurde auf „kontaktlose“ Angebote umgestellt. So sind weiterhin Energiedienste in den Klassen aktiv, Schüler*innen bekommen Forscheraufträge, wie z.B. den täglichen Stromverbrauch zuhause zu überprüfen, Infowände werden aktualisiert, und die Grundschule Jork hat ein Büchertauschregal eingerichtet.

Das wichtige Thema Lüften wird in einer Schule mit Hilfe von Stoppuhren unterstützt, so dass die 20-5-20-Regel gut eingehalten werden kann. Außerdem stehen den Schulen CO2-Ampeln oder auch Hygrometer zur Überwachung der Luftqualität zur Verfügung. Erst kürzlich konnten diese Materialien als Teil eines durch das Bundesumweltministerium geförderten „Starterpakets“ angeschafft und den Energieteams in den Schulen zur Verfügung gestellt werden. Im Rahmen des „Starterpakets“ werden auch gering-investive Maßnahmen an den Schulgebäuden wie bspw. das Abdichten von Türen und Fenstern sowie die Installation von manuellen und programmierbaren Thermostatventilen an den Heizungen umgesetzt, um die positive Energiebilanz der Schulen zusätzlich zu fördern. Bis zu den Sommerferien sind Gespräche in allen Schulen zum Stand des Projekts geplant.

Weitere Infos zum Projekt gibt’s hier.

Projektkoordination:
Phoebe Schütz
Klimaschutzmanagerin Altes Land und Horneburg
Tel.: 04163/807949

Projektbetreuung:
e&u energiebüro gmbh                                  fifty/fifty concept
Tel.: 0521 173144                                          Tel.: 040 60096919
www.eundu-online.de                                     www.fiftyfifty-concept.de

Grundschule Jork gewinnt Baumpflanzwettbewerb „400 Eichen für Niedersachsen“

Der Eichenpflanzwettbewerb „400 Eichen für Niedersachsen“ der Umweltaktion Niedersachsen (UAN) des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes hat eine Siegerin! Gewonnen hat die Grundschule Am Westerminnerweg in Jork! Die Klasse 2a hat die Eiche am Spielplatz Westfeld gepflanzt und mit einer Untermauerung durch den schuleigenen und selbst komponierten „Klima-Rap“ ein Video veröffentlicht. Zur Belohnung gab es ein Paket mit Insektenhotel und Nisthilfen. Dieses wurde den Schüler*innen am letzten Freitag, den 5. März 2021, persönlich vom NSGB-Präsidenten Dr. Marco Trips überreicht.

Von links nach rechts hinter den Schüler*innen der Klasse 2a: Lehrerin und Energiebeauftragte der Grundschule Jork Anja Reetz, Schulleiter Marcel Twedorf, Hausmeister Björn Fuhrmann, NSGB-Präsident Dr. Marco Trips, Bürgermeister Matthias Riel, Klimaschutzmanagerin Phoebe Schütz. Foto: © Grundschule Jork

NSGB-Präsident Dr. Marco Trips packt das Insektenhotel aus. Foto: © Grundschule Jork

Schüler*innen der Grundschule Jork begutachten ihren Preis. Foto: © Grundschule Jork

 

 

Das Gewinner-Video der Grundschule Jork

Videocredit: © Anja Reetz

Hintergrund zur Aktion

Am 28.10.2020 fand in Walsrode die Kreisvorstandskonferenz des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes (NSGB) statt. Im Zuge des neu gestarteten Projekts „KommN – Nachhaltigkeit in kleinen und mittleren Kommunen“ wurden 400 Eichensämlinge an die anwesenden Vertreter*innen der Kreisverbände des NSGB ausgehändigt. Jede/r bekam für jede Mitglieds-Stadt oder – Gemeinde eine Eiche ausgehändigt. Sie sollten als Zeichen der Nachhaltigkeit in den niedersächsischen Mitgliedsstädten, -gemeinden und -samtgemeinden eingepflanzt werden. Die Eichensämmlinge wurden von der Stiftung Zukunft Wald im Rahmen ihres Programms „Schulwälder gegen den Klimawandel“ bereitgestellt. Durch das Projekt sollen Schüler*innen die Zusammenhänge im Lebensraum Wald besser verstehen und lernen hierfür Verantwortung zu übernehmen. An der Baumpflanzaktion „400 Eichen für Niedersachsen“ nahmen  Schüler*innen und Lehrer*innen der Grundschule Horneburg, Grundschule Jork und Oberschule Steinkirchen teil.
Die Fotos und Videos von den Baumpflanzaktionen in der Klimaschutzregion „Altes Land und Horneburg“ finden Sie auf Instagram.

Hier geht’s zum Bericht im Tageblatt über die Siegerehrung im Westerminnerweg.

Die Schulen der Klimaschutzregion „Altes Land und Horneburg“ sind auch im Rahmen des interkommunales Projekts „Energiesparen macht Schule“ aktiv. Infos zum Projekt finden Sie hier.

 

Neue Beratungsleistung der Klimawerkstatt – Eignungs-Check Heizung

Die Klimawerkstatt im Landkreis Stade e.V. hat eine neue Beratungsleistung aufgenommen. Der „Eignungs-Check Heizung“ löst den „clever-heizen-Check“ ab und ist ab sofort für Bürger*innen im Landkreis Stade verfügbar.

Der neue Check richtet sich u.a. an Bürger*innen der Samtgemeinden Lühe und Horneburg und der Gemeinde Jork, die vor dem Tausch ihrer Heizungsanlage stehen oder sich mit dem Thema auseinandersetzen möchten.
Der Austausch einer veralteten Heizungsanlage und Umstieg auf erneuerbare Energien beschäftigt aktuell viele Verbraucher*innen. Sie interessieren sich beispielsweise für Wärmepumpen, Pelletheizungen und Solarkollektoren. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale bietet diesen Ratsuchenden im Landkreis Stade eine Hilfestellung bei der Entscheidungsfindung. Die Beratung gliedert sich in drei Schritte:

  1. Ein*e Energieberater*in kommt zur/zum Ratsuchenden nachhause und nimmt die vorhandene Heiztechnik in Augenschein. Im Gespräch werden die vorliegenden technischen Randbedingungen und die Präferenzen der Eigentümer*innen in Bezug auf Heiztechniken geklärt.
  2. Es wird ermittelt, welche Energieanschlüsse und Möglichkeiten zur Brennstofflagerung auf dem Grundstück vorhanden sind. Auf dieser Grundlage wird geprüft, welche Heiztechniken realisierbar wären.
  3. Am Ende werden alle Infrage kommenden Heiztechniken miteinander verglichen und bewertet. Hierbei werden folgende Kriterien berücksichtigt: CO2-Emissionen, Investitionskosten, Förderung und Betriebskosten. Als Ergebnis erhält die/der Verbraucher*in eine graphische Darstellung der drei am besten geeigneten Heiztechniken und eine Gesamtübersicht mit allen geprüften Techniken.

Durch ihre Unabhängigkeit kann die Energieberatung der/dem Ratsuchenden die für ihre/seine individuelle Situation am besten geeignete Heiztechnik empfehlen. Die Energieberatung erfolgt produktoffen und bezieht alle relevanten Heiztechniken mit ein.
Die durchschnittliche Lebensdauer eines Heizkessels beträgt etwa 20 Jahre. Wer eine Heizung hat, die älter als 15 Jahre ist, sollte daher auf einen Ausfall vorbereitet sein und sich rechtzeitig beraten lassen. Es bleibt sonst kein zeitlicher Spielraum für die Auswahl einer geeigneten Heiztechnik und die alte Technik wird oft nur ersetzt, ohne einen Technikwechsel vorzunehmen.

Klimawerkstatt Stade e.V. übernimmt Eigenanteil
Der Eignungs-Check Heizung hat einen Wert von 247 Euro. Dank der Förderung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie beträgt der Eigenanteil für Ratsuchende 30 Euro. Im Landkreis Stade übernimmt die Klimawerkstatt im Landkreis Stade e.V. diesen Eigenanteil für seine Bürgerinnen und Bürger.

Anmeldung:

 

 

 

 

 

 

Weitere Informationen finden Sie hier:
https://klimawerkstatt-stade.de/private-haushalte/eignungs-check-heizung
https://verbraucherzentrale-energieberatung.de/beratung/bei-ihnen/eignungs-check-heizung/

Energieeffiziente Betriebe in der Klimaschutzregion Altes Land & Horneburg

Zweiter Online-Infoabend für Gewerbetreibende im Alten Land

Anmeldungen bitte per Mail an info@klimaschutz-altesland-horneburg.de bis zum 4. Januar 2021.
Weitere Infos zu den Vorträgen und Referent*innen finden Sie hier.