Auftaktveranstaltung – Aktualisierung Klimaschutzkonzept

Fortschreibung des Klimaschutzkonzeptes und kommunale Wärmeplanung

Klimaschutzregion Altes Land & Horneburg, 30.08.2023

 

 

Nächster Schritt für die interkommunale Zusammenarbeit in der Klimaschutzregion Altes Land & Horneburg:

Am 30.08.2023 tagten in der Jorker Festhalle die „Klimaschutzausschüsse“ der Samtgemeinden Lühe und Horneburg sowie der Gemeinde Jork. Die bewährte und langjährige Kooperation in Klimaschutzaufgaben wird nicht nur fortgesetzt, sondern jetzt ausgeweitet.

Frau Gerken hat Mitte Juni die Nachfolge für Frau Schütz als Klimaschutzmanagerin für das „Alte Land und Horneburg“ angetreten. Nun geht es los mit der gemeinsamen Erarbeitung eines neuen Klimaschutzkonzeptes. Und wir möchten für unsere Region in eine gemeinsame kommunale Wärmeplanung starten und uns für die Konzepterstellung um Fördergelder bewerben. Für die Ausweitung und Verstetigung energetischer Quartierskonzepte – alle drei Kommunen sind darin bereits aktiv – ist die Kooperation ebenfalls in der Vorbereitung.

Also eine Menge wichtiger Themen für die Zukunft – und gemeinsam können wir dabei in der interkommunalen Partnerschaft viel mehr erreichen als jede Kommune für sich.

 

Elektromobilitätskonzept für die Klimaschutzregion Altes Land und Horneburg fertiggestellt

Klimaschutzregion Altes Land & Horneburg, 09.03.2023

Mit dem Elektromobilitätskonzept setzt die Klimaschutzregion Altes Land & Horneburg klare Schwerpunkte, wie die E-Mobilität vor Ort ihren Beitrag für die Verkehrswende beitragen soll.

Das Elektromobilitätskonzept ist fertiggestellt und wurde gestern Abend erstmalig im Ausschuss für Klima, Planung und Umwelt der Samtgemeinde Horneburg vorgestellt. Die Vorstellung in Jork erfolgt am 21. März und in der Samtgemeinde Lühe am 28. März in den jeweiligen Fachausschüssen. In dem Konzept wird einerseits die Entwicklung des E-Pkw-Bestandes bis 2030 und 2035 analysiert und der entsprechende Ladebedarf, der öffentlich zugänglich bereitgestellt werden soll, ermittelt. Demnach wird der E-Pkw-Anteil im Jahr 2030 29 % und im Jahr 2035 etwa 48 % betragen. Um den Ladebedarf dieser E-Pkw zu decken, sind etwa 90 Ladesäulen im öffentlichen und halböffentlichen Raum erforderlich. Diese sollen insbesondere für Nutzer:innen ohne eigenen Stellplatz sowie Tourist:innen und Besucher:innen errichtet werden, die keine private Lademöglichkeit haben. Zur Erreichung dieses Ziels wird im Rahmen des Konzepts empfohlen, dass die Gemeinden zukünftig öffentliche Flächen identifizieren und bereitstellen, auf die sich externe Betreiber von Ladeinfrastruktur bewerben können. Der Einsatz von 100 % Ökostrom sollte dabei eine der Bedingungen sein.

Darüber hinaus wird in dem Konzept der strategische Fahrplan zur Elektrifizierung der Fuhrparkflotten der drei Kommunen in der Klimaschutzregion bis spätestens 2038 aufgezeigt. Dabei stellt die Elektrifizierung der kommunalen Pkw keine allzu große Herausforderung dar, so dass diese bereits bis 2025 erfolgen kann. Vielmehr erfüllen die aktuell verfügbaren elektrischen Modelle nur teilweise die technischen Anforderungen der Nutzfahrzeuge der Bauhöfe. Daher sollte hierfür bis 2030 die Martkentwicklung für geeignete elektrische Nutzfahrzeugmodelle weiter geprüft werden.

Das bestehende Sharing-Angebot sollte weiter ausgebaut und beworben sowie die vorhandenen Angebote von Lastenradverleihen in der Region unterstützt und miteinander vernetzt werden.

Bei einer Unternehmensbefragung haben sich insegsamt 49 Unternehmen aus der Region beteiligt. Die Einstellung der Unternehmen zur Elektromobilität ist überwiegend positiv. Mehr als ein Drittel der Unternehmen setzt bereits Elektrofahrzeuge ein, rund 50 % denken über die Anschaffung von E-Fahrzeugen nach oder planen diese konkret.

Das finale Konzept finden Sie hier.

Das Elektromobilitätskonzept Altes Land und Horneburg wird im Rahmen der Förderrichtlinie Elektromobilität des Bundesministerium für Digitales und Verkehr zu 80 % gefördert. Die Förderrichtlinie wird von der NOW GmbH koordiniert und durch den Projektträger Jülich (PtJ) umgesetzt.

 

 

 

 

 

 

 

Der Ausbau der Ladeinfrastruktur in der Klimaschutzregion geht voran

Klimaschutzregion Altes Land & Horneburg, 09.03.2023

Pressetermin am Standort beim Bürgerhaus Mittelnkirchen. Von links nach rechts: Nele Dehmel (Fachbereichsleitung Bürger & Bauen), Phoebe Schütz (Klimaschutzmanagerin), Joachim Streckwaldt (Bürgermeister Mittelnkirchen), Lars Trucewitz (Bauamtsleitung SG Lühe)

Heute wurden die beiden neuen Ladesäulen in Steinkirchen und Mittelnkirchen offiziell in Betrieb genommen. Seit letzter Woche können E-Fahrzeuge außerdem an vier neuen Ladesäulen in der Gemeinde Jork mit 100% Ökostrom geladen werden.
Steinkirchen:
Striep 2 (Parkplatz der Oberschule Steinkirchen)

Mittelnkirchen:
Dorfstraße 125 (Parkplatz Bürgerhaus Mittelnkirchen)

Jork:
Wisch 9 (Parkplatz Fährhaus Kirschenland)
Westerjork 10 (Parkplatz Lessingstr./ Ecke Höftrute)
Poststraße (Parkplatz an der St. Martini Kirche in Estebrügge)
Hinterstraße 7 (Parkplatz an der Sporthalle in Estebrügge)

Die Bezahlung erfolgt bequem mit EC-Karte kontaktlos ohne PIN-Eingabe. Das Laden mit einer RFID-Ladekarte ist ebenfalls möglich. Die Ladesäulen besitzen eine Gesamtladeleistung von 44 kW mit zwei Ladepunkten (22 kW je Ladepunkt) und sind mit Typ 2 Steckdosen ausgestattet. Die Ladesäulen werden zu 80% durch das BMDV Förderprogramm „Ladeinfrastruktur vor Ort“ gefördert. Sie werden bei der Bundesnetzagentur registriert und sind zukünftig in verschiedenen Ladesäulen-Apps sichtbar.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jetzt für Eigentümer:innen im Kreis Stade: kostenlose Energiespar-Beratung bei privaten Wohngebäuden

Pressemitteilung Landkreis Stade, 09.02.2023

Die Gas- und Energiekrise, ausgelöst durch den russischen Angriffskrieg, hat die Notwendigkeit des Energiesparens in den Mittelpunkt gerückt.
Die Niedersächsische Landesregierung hat dafür in ihrem Nachtragshaushalt erhebliche Mittel bereitgestellt, um ein zusätzliches Energieberatungsangebot für Eigentümerinnen und Eigentümer auf den Weg zu bringen: Energiespar-Beratungen für private Wohngebäude. Darauf weist die Leitstelle Klimaschutz des Landkreises Stade hin. Ziel ist es, kurzfristig ein größeres, zusätzliches Beratungsangebot zu schaffen, um viele Haushalte im Flächenland Niedersachsen zu erreichen.

„Gute, qualifizierte Energieberatung ist der Schlüssel für wirklich erfolgreiches Energiesparen. Mit guter Beratung, etwa durch das regionale Handwerk, können mit einfachen Mitteln oft erhebliche Kosten eingespart und der Umstieg auf Erneuerbare Wärme gefördert werden. Eingesparte Energie
entlastet den Geldbeutel und hilft gleichzeitig, das Klima zu schützen“, sagt Umwelt- und Energieminister Christian Meyer.
Die Beratung soll Bürgerinnen und Bürgern aufzeigen, wie sie kurzfristig Energie und Kosten einsparen können. Bestandteil der kostenfreien Beratung ist ein energetischer Hauscheck von ca. zwei Stunden, um Einsparpotenziale an der Gebäudehülle zu identifizieren. Den Abschluss bildet die Heizungsvisite, bei der geprüft werden kann, ob sich das Haus für den Betrieb einer Wärmepumpe eignet.
Die Beratung wird von der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen (KEAN) landesweit durchgeführt und wendet sich an Eigentümer und Eigentümerinnen von privat genutztem Wohnraum. Für die Umsetzung stehen zusätzlich über 650 Energieberaterinnen und Energieberater, vorwiegend
aus den Reihen des Schornsteinfegerhandwerks, zur Verfügung.
Weitere Informationen im Internet: www.klimaschutz-niedersachsen.de/energiesparberatung-pw.

Ehrenamt trifft Klimaschutz: Der Flecken Horneburg sucht ehrenamtliche Klimaschutzpatinnen und -paten

Pressemitteilung, Horneburg 17.11.2022

Der Flecken Horneburg beteiligt sich am bundesweiten Projekt „KlikKS Klimaschutz in kleinen Kommunen und Stadtteilen durch ehrenamtliche Klimaschutzpatinnen und paten der Klimaschutz und Energieagentur Niedersachsen (KEAN) und ist nun auf der Suche nach engagierten Patinnen und Paten. Häufig gibt es in kleinen Kommunen ein großes Potenzial im Bereich des Klimaschutzes. Jedoch fehlen dort oftmals die nötige Infrastruktur, das Personal und die finanziellen Mittel, um effektiven Klimaschutz betreiben zu können. Durch die Teilnahme an dem Projekt erhalten Kommunen die Möglichkeit, ehrenamtliche Klimaschutzpatinnen und paten auszubilden, die im Anschluss Klimaschutzaktivitäten vor Ort entwickeln und vorantreiben können. Jörk Philippsen, Bürgermeister des Flecken Horneburg, zeigte sich sehr erfreut über die unterzeichnete Kooperationsvereinbarung: Nun haben wir den ersten wichtigen Schritt mit der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung getan, jetzt brauchen wir Menschen mit Hand und Herz für den Klimaschutz, die sich als ehrenamtliche Klimaschutzpatinnen und paten einbringen möchten. Neben der Stärkung der wichtigen Arbeit des Ehrenamtes bietet die Initiative vielfältige Möglichkeiten für unseren Flecken. Wir sind sehr gespannt, was wir während, aber auch nach der Projektlaufzeit für das
wichtige Thema Klimaschutz auf die Beine stellen können.“

Und die erste Bürgerin mit Interesse sich stärker für den Klimaschutz im Flecken zu engagieren, war bei der Unterzeichnung bereits dabei. Sonja Rehsöft hat die Idee und das Projekt an den Bürgermeister vor einigen Wochen herangetragen und um Unterstützung gebeten. Sie möchte vor Ort Themen und Projekte rund um Klimaschutz weiter vorantreiben, insbesondere bestehende Initiativen und Projektideen durch ein größeres Netzwerk tatkräftig unterstützen. Denn jede kleine Idee, jeder Impuls, leistet einen Beitrag. Lotta Hagelmann, Klimaschutz und Energieagentur Niedersachsen, freut sich über die Teilnahme der Gemeinde und erklärt: Der Kern des Projektes ist die Stärkung von ehrenamtlichem Engagement für den Klimaschutz vor Ort. Unser Ziel ist es, einen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit von kleinen Ortschaften, Gemeinden und Stadtteilen in Niedersachsen zu leisten und die Energiewende voranzutreiben. Unterstützung erhalten die Ehrenamtlichen dabei durch die KEAN. Sie können sich mit den Klimaschutzpatinnen und paten aus anderen Kommunen und Bundesländern austauschen und erhalten Hilfe bei der Entwicklung und Umsetzung ihrer lokalen Klimaschutzprojekte. Die Ansatzpunkte für lokale Klimaschutzmaßnahmen sind vielfältig: Ob energetische Sanierung, Bau von Solaranlagen, Mobilitätsprojekte oder Unterstützung privater Haushalte zum Beispiel beim Energiesparen. Das Projekt läuft noch bis Februar 2025. Interessierte Mitbürgerinnen und bürger können sich bei Regionalmanagerin Lotta Hagelmann (lotta.hagelmann@klimaschutzniedersachsen.de, Tel. 0511/89 70 3932) melden oder auch gerne bei der Klimaschutzmanagerin „Altes Land und Horneburg“ Phoebe Schütz (schuetz@horneburg.de, Tel. 04163/807949), um weitere Informationen über die Klimaschutzpatenschaft zu erhalten. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auf der Website der KEAN (www.klimaschutzniedersachsen.de).

Hintergrundinformation zum KlikKSProjekt
Das Projekt wird von der Klimaschutz und Energieagentur Niedersachsen (KEAN) gemeinsam mit
Klimaschutz und Energieagenturen in sieben weiteren Bundesländern realisiert und vom
Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative,
sowie durch das Land Niedersachen, gefördert.